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Durch fehlende oder defekte vertikale oder horizontale

Sperren (1) haben die Mauern direkten Kontakt mit

dem Erdreich und es tritt Feuchtigkeit in den

Baukörper ein. Die Feuchtigkeit wandert bis zu dem

Punkt, an dem aufsteigende Kräfte (z. B. Saugwirkung

der Mauer) und absteigende Kräfte (z. B. die

Erdanziehungskraft) gleich groß sind. Dieser Punkt

wird durch die Null-Linie dargestellt.





Aufsteigende Feuchtigkeit



Aufsteigende Feuchtigkeit entsteht durch einen direkten Kontakt vom Erdreich mit dem Mauerwerk. Bei älteren Häusern ist dies oft auf Grund von fehlenden Sperren der Fall, bei neueren wegen baulichen Mängeln. Poröse Baustoffe saugen, ähnlich einem Schwamm, Wasser auf. Da im Erdreich Salze vorhanden sind, gelangen diese im Wasser gelöst ins Mauerwerk. Über Jahre hinweg findet so ein steter Transport von Salzen statt, die sich über den Mauerkern anschließend an der Oberfläche ablagern. Der Effekt: Je dichter die Oberfläche beschaffen ist, desto größer ist der Schaden.

Gelangen Salze erst einmal an die Oberfläche besitzen diese einen weiteren, negativen Effekt. Die auskristallisierten Salze ziehen zusätzlich Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft (hydroskopische Feuchte). Ein Kreislauf ist in Gang gesetzt, dem das Matrolan-System hier entgegensetzt: Durch Anlegen einer elektrischen Spannung (Mischstrom) auf das Mauerwerk zu den Wandelelektroden (Kathode) und einem oder mehreren Bezugspotentialen(Anode) wird die Richtung der gelösten Salze (Elektrolyt) bestimmt, das so genannte ?matrolanisieren? des Baukörpers entsteht.